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Ungerbach-Kapelle an der niederösterreichisch-steirischen Grenze wiedererrichtet
Am Foto v.l.n.r.; Ehemaliger Pfarrer von Zöbern und Initiator für den Bau der Kapelle Geistl.Rat Karl Heissenberger, Vbgm. aus Schäffern Martin Prenner, Altbgm. aus Schäffern Roman Hofer, Grundbesitzer Karl Petz, Altbgm. aus Zöbern Ernst Hlavka, Pfarrer in Zöbern Vladimir Hajdinjak, Bgm. aus Zöbern Johann Nagl, Vbgm. aus Zöbern Ernst Beiglböck.
Im Rahmen einer Maiandacht nahmen bei strahlendem Frühlingswetter hunderte Gäste aus dem niederösterreichischen und steirischen Wechsellandgemeinden an der feierlichen Einweihung der wiedererrichteten Grenzkapelle zwischen Zöbern und Schäffern teil. Im Zuge des Autobahnbaus in den achtziger Jahren musste die ursprüngliche Kapelle weichen. Auf Initiative des Pfarrers von Zöbern, welcher 5 Jahre in Zöbern gewirkt hat, Geist. Rat Karl Heissenberger, hat die Fam. Petz jedoch das Grundstück von der Asfinag zurückgekauft. Die Gemeinde Zöbern hat den Betrag für die Kapellenablöse an die Pfarre ausbezahlt. Viele freiwillige HelferInnen aus dem Bereich „Ungerbach“ haben darauf wieder eine Kapelle errichtet. Das Kreuz der ursprünglichen Kapelle wurde aufbewahrt, restauriert und in den Neubau integriert. Die Ungerbachkapelle soll als Stätte der Begegnung zwischen den Menschen der zwei Bundesländer stehen, dementsprechend ziert die Ostseite das niederösterreichische Wappen und das Gemeindewappen von Zöbern und auf der Westseite ist das steirische Wappen sowie das Gemeindewappen von Schäffern angebracht.
Die Einweihung erfolgte vom jetzigen Pfarrer von Zöbern, Hw. Herrn Vladimir Hajdinjak. Geistl. Rat Karl Heissenberger ging in seiner Ansprache auf die Entstehungsgeschichte und auf das Wirken der Landesheiligen ein.
Die Kapelle wurde den Landesheiligen der Steiermark, den Hl. Josef und den Landesheiligen von NÖ, den Hl. Leopold, geweiht.
21.05.2012